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PhDr. Jiří Závora, Ph.D.
Klicperova 2122,
269 01 Rakovník


Tel:
+420 722 913 969

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Charakter des Untersuchungsgegenstandes als Schwerpunkt des methodologischen Zugangs
Mit der Hand geschriebene Äußerungen (weiter Handschrift) haben einen besonderen Charakter. Die Handschrift ist einzigartig, unwiederholbar, variabel und komplex. Die Erscheinungen, deren Charakter besonders ist, kann man mithilfe der Methodologie des qualitativen Zugangs beschrieben und erklärt werden. Dieser Zugang gehört zu den ideographischen Wissenschaften (nach der Windelband-Einteilung des Aspekts der Methode). Es ist angebracht, die qualitativen Methoden in dem Fall zu benutzen, wenn keine messbaren Attribute für die Untersuchungserscheinungen zur Verfüngen stehen. Die messbaren Attribute der Handschrift kann man nicht für die Variabilität der Expression finden (es handelt sich nicht um die Daten, deren Charakter hart und reliabel ist).

Die Handschrift ist eine Repräsentation der ursprünglichen Akte der Artikulation. Einfacher gesagt, jede Unterschrift ist immer neu gebildet. Nicht repliziert, im Gegenteil zur charakterharten oder –festen Struktur (z.B. der Stempelabdruck). Die Sachverständigenuntersuchung der Handschrift kann darum nicht auf Deskription der Koordinaten der äußeren Form und Abfrage der markanten äußeren Ähnlichkeitsmerkmalen gegründet werden. Es muss auf das Verständnis der Zusammenhänge von Artikulationskräften gegründet werden, d.h. auf die Tendenzen, die sich spezifisch von der Schulschriftnorm verändern.

Art des Untersuchungsplans
Bei der Untersuchung der Handschrift stellt der Untersuchungsplan die Tatsache fest, dass die Untersuchungsdaten als Dokumententeile vorkommen. Darum ist es möglich, die sog. Analyse der Dokumente als eine spezifische Art der Studie zu wählen (Miovský, 2006). Aus dieser Art der Studie folgen auch die einzelnen Phasen des Untersuchungsprozesses und der Methode.

Die verwendeten Methoden nach den Phasen des Untersuchungsprozesses
Phase des Datengewinns
- Methode: qualitatives Experiment (außer den Daten, die abhängig von der Untersuchung existieren)

Phase der Datenbearbeitung
- Methode: Deskription der Dokumente (die Daten werden hier mit ihrem Charakter als Nichttextdaten verstanden)
- Methode:Kontrolle in Bezug auf Dokumentschicklichkeit zur Untersuchung nach dem Mayring-Modell:
a) Art des Gewinns
b) Dokumentzustand
c) Charakter des Dokumentes

- Methode:Rezension der Dokumente im Sinne der Quellen:
a) Art
b) explizite Merkmale
c) implizite Merkmale
d) Herkunft

Phase der Datenanalyse und –Interpretation
- Methode: qualitativ inhaltliche Analyse in der Kombination der Zugänge
●  Kombination des deskriptiven und theoretischen Zugangs
●  Applikation der manifesten und interpretativ inhaltlichen Analyse:

A) Aspekt der Komplexität (eidetische Deskription zum Gewinn der Bildgesamtheit)
B) Aspekt der Stilähnlichkeit (Analyse der Artikulationstendenzen zur Stilinterpretation)
C) Aspekt der Formähnlichkeit (Analyse der äußeren Manifestation zur Interpretation der Detailformen)

- Folgende Teilmethoden werden benutzt: Verwendung der Metaphern, Ergreifen der Gestalten, Methode der Kontraste und Vergleich, Methode der einfachen Aufzählung

Phase der Validitätskontrolle
Im Hinblick auf die Tatsache, dass der Sachverständige selbstständig arbeitet, ist es angebracht, die Prüfung der Validität in Form der kritischen Reflexion der Erkenntnisse durchzuführen. Diese Erkenntnisse entstehen aus der Bearbeitung, Datenanalyse und –Interpretation. Es ist möglich, die Prüfung der Validität der Ergebnisse mit der Methode der künstlichen Verschärfung der Polarisationsschlussfolgerung durchzuführen.


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